Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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Dorfes, aber ſein ſchwerer Schritt ward ſchwächer und ſchwächer in der Entfernung, und Alles war wieder ein⸗ gelullt. Die harmoniſche Monotonie des melancholiſchen Oceans, wie die langen Wogen auf die Bucht rollten und ziſchend zurückwichen, um mit einem vollen, dumpfen Laut wiederzukehren, ſchien nur eine Art Accompagnement zum Schweigen und that der Stimmung des Friedens und der Ruhe, welche die Scene und Stunde beſeelte, keinen Ab⸗ bruch. Die Maſten und Rumpfe einer Gruppe von Fiſcher⸗ böten, welche auf den Strand heraufgezogen waren, zeich⸗ neten ſich unbeſtimmt durch die Dunkelheit ab, und fern und weit breitete ſich der große feierliche Ocean vor mir aus. Ein Mal ſchlug ein Hund an in irgend einem Hauſe in der Ferne und unterbrach für einen Augenblick die Stille, aber nachdem die kleine Glocke des alten grauen Kirchthurms die Mitternacht mit ihrem ſilbernen Schall ausgerufen hatte, ſandte die Nacht ihren Schlaf auf die Erde und in die Luft und überließ die trüben Wogen der See ihrem langen, verzweifelten, heimathsloſen Stöhnen.

Ich ſtützte mein Geſicht auf meine Hand und dachte. Liebte ich Lily? liebte ich ſie ſo, wie ein ehrlicher Mann nur einmal in ſeinem Leben lieben kann? Noch ehe die Antwort kam, drang ſchon wieder eine andere Frage, noch ernſter und gebieteriſcher, auf meinen Geiſt ein und unter⸗