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wenigſtens ſagte man mir ſo— einige Fertigkeit darin erlangt, der Schönheit des Reimes den Rhythmus der Stimme hinzuzufügen, und beſonders Fritz, der das Lyriſche und Dramatiſche in der Kunſt ſehr liebte, hörte mich ſehr gern vorleſen. Bei dieſer Gelegenheit hatte er Nichts ein⸗ zuwenden gegen den Vortrag von„Lady Geraldine's Braut⸗ werbung“. Miß Weſton und Lily ſtimmten für Tenny⸗ ſon's„Maikönigin“ und ich ſelbſt entſchied mich für Cole⸗ ridge's herrliche„Genevieve“. Das Römiſche Auditorium ahnte nicht die Quelle von des Schauſpielers Pathos, als es dahinſchmolz bei ſeiner Kunſt; ſie wußten nicht, daß des Vaters Herz brach über der Urne, welche die Aſchen⸗ reſte ſeines Sohnes barg. Und Lily, als ſie meinen Vor⸗ trag lobte, kannte nicht die Quelle des zitternden Aus⸗ drucks, mit dem ich an jenem Abende die Zeilen las:—
„Der tiefe, innig warme Klang,
Mit dem ich fremdes Lieben ſang,
Er deutete mein eignes Lieben.“
Ich ſchloß das Buch, und wir ſprachen über Gedichte und Poeten. Fritz hatte ſich nie in einem beſſern Lichte gezeigt, als an dieſem Abend. Er war mehr gelehrt, als ein Gelehrter, mehr künſtleriſch, als ein Künſtler; die Ein⸗ bildungskraft war nicht ſeine hervorſtechende Fähigkeit, aber er war ſchwungvoll männlich— ein Mann in ſeinen Vor⸗


