Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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etwas Anderes zu ſein, als ſie wirklich ſind. Du ver⸗ ſchwendeſt wenigſtens kein Gefühl an ſie; ſie ſind beſſer als ſie ſcheinen; weit beſſer als die verwünſchten, heuch⸗ leriſchen, vertragsmäßigen Puppen der modernen Geſell⸗ ſchaft, die nicht einmal die Redlichkeit der Leidenſchaft be⸗ ſitzen, ſondern nur nach Geld und Land angeln ohne Ge⸗ fühl und Herz. Ich will ihr Narr nicht länger ſein, beim Jupiter! Sie ſind alle gleich— alle!“

„O lahmſte und ohnmächtigſte aller Schlußfolgerungen,“ erwiderte ich;„Dein Zuſtand, lieber Junge, iſt mediciniſch betrachtet dieſer: Du ſetzteſt Dich, als Du ſehr erhitzt warſt, einem durchdringenden Froſt aus; Du erkälteteſt Dich natürlich, und haſt die Erkältung dadurch verzögert, daß Du zu raſch verderbliche Reizmittel anwandteſt. Was Du z. B. über die kleinen Künſte und Coquetterien der Frauen ſagſt, ſo lernen ſie dieſelben oft ebenſo unſchuldig, wie ein Papagei Läſterworte lernt. Sie ſind das Reſultat des natürlichen und lobenswerthen Wunſches, zu gefallen und zu bezaubern. Du nahmſt Deine jungen glühenden Ideen von der Weiblichkeit und gingſt damit in ein Ball⸗ zimmer oder zu einem féte champétre, ließeſt aber Dein Urtheil zu Hauſe; Du ließeſt die Augen ſtatt des Geiſtes wählen, Du blickteſt nicht einen Augenblick auf die Blu⸗ men, bevor Du Dich auf ihnen niederließeſt; Du erwar⸗