Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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Der guten Vortheil bringt; nicht äuß'rer Anmuth, Noch innern Lichts bedarf's; denn Männer, baar Des Einen, wie des Andern, ſiehſt Du täglich, Gepaart mit Gottes beſtem Frau ngeſchöpf,

Deſſ' Liebe, nur die Gattung unterſcheidend,

Den Namen ſchon der Wahl zum Spott macht!

O, rief der Ruchloſe aus,was für ein feiner, klarer, philoſophiſcher Denker war dieſer Philipp van Artevelde! Er beurtheilte die Frauen richtig, er kannte ſie wohl! Hier fuhr Fritz, der ein ſehr ſcharfes und treues Gedächtniß beſaß, fort, mit dem größten Behagen und dem verächtlichſten Nachdruck zu recitiren:

des Weibes Himmel

Iſt Eitelkeit, und der iſt über allen.

Das Prunkendſte hat Gunſt in ihren Augen, Das Lärmendſte behagt noch ihrem Ohr.

An Witz und Weisheit, die ein Jeder preiſt, Bewundern ſie den Ruhm, doch nicht die Sache, Von nicht zurückgeworf'nem Licht ward nie noch Des Weibes Blick geblendet!

Da, rief der junge Cyniker frohlockend,darauf ant⸗ worte mir, Grey! Ich weiß, Du verſtehſt es ſonſt, Verſe anzuführen wie ein Schauſpieler; zuweilen überwältigſt Du einen Menſchen ganz und gar mit den Strömen Deiner Citate! Aber mache mir eine Stelle ausfindig, wenn Du kannſt, die das umſtürzt!