Teil eines Werkes 
1. Th. (1860)
Entstehung
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fällige Sitten und einen guten Ausdruck, und ſeine leiden⸗ ſchaftliche Bewerbung oder bekannte Erwartungen ver⸗ ſchafften ihm oft Beachtung und eine Art Erwiederung von verſchiedenen jener Zauberinnen. Er wurde nach und nach der Beſitzer von allerlei Haarlocken, Handſchuhen(von mannigfacher Form), von Blumen, kleinen duftigen Billets und anderen ähnlichen Artikeln desüäſthetiſchen Geſchmacks, die er mitunter zu meinem höchſten Vergnügen wohl gar küßte und begeiſtert anredete. Wir pflegten eine Zeit lang ein gutes Theil dieſer gages d'amour aufzubewahren. Er war damals ſehr dagegen, daß ich meine Pfeife mit den Billets anzündete, oder daß ich die Handſchuhe beim Korkausziehen um den Hals der Flaſchen wand, und er ſah es keineswegs gern, wenn ich die Blumen in's Bier ſtellte. Doch ſeine wahre Idee von der Weiblichkeit war, wie dies ſtets bei allen wirklich guten und edlen Männern der Fall iſt, rein und erhaben; und jene Cynthia's des Augenblicks thaten ihm im Allgemeinen den Gefallen, ihn bei Zeiten abzuſtoßen und zu entzaubern durch irgend eine Kundgebung niedern, weltlichen Empfin dens, kleinlichen Denkens oder geiſtiger Gehaltloſigkeit und Rohheit; und wenn er ſo nach und nach die Bilder eines halben Dutzends von Seraphinen, Angeliken, Emmelinen, Medoren, Sacchariſſen und Belinden erſt vergöttert und