er beſaß nicht die ſervile Seele eines Lakayen, ſondern den freien, königlichen Geiſt eines engliſchen Gentleman, der ſich auf Sir Philipp Sydney als auf einen vater⸗ ländiſchen Ahnherrn berufen durfte; und ſein Inneres war nicht mit Gas, ſondern mit Gottes freier Sonne er⸗ leuchtet. Er hegte eine wahre und warme Liebe zur Natur und ſchaute mit edler Verachtung auf alle Weltliſt und Niedrigkeit des„Eitelkeits⸗Marktes.“ Deshalb glitt der Fluch unſeres modernen Englands, die geſellſchaftliche Erbärmlichkeit und Gemeinheit, an ihm ab, wie Waſſer von dem Gefieder des Schwanes abträuft; und ich hegte die Hoffnung, daß er, wenn erſt die kleinen Eitelkeiten und Gelüſte des fieberheißen Jugendtraumes, das haltloſe Ringen nach einem falſchen Ideal, von ihm gewichen wären, der⸗ einſt zu jener edlen Schaar zählen würde, welche, in der Literatur und im Leben, noch in der Vorhut der Wahrheit und des Fortſchrittes ficht und in den Kämpfen des Tages noch den Weg für die Ankunft eines göttlicheren Morgens bahnt. Er würde, dachte ich, einer jener ſeltenen Menſchen werden, die ich als eigentlich„innerliche“ bezeichne, Menſchen, deren klare Einſicht durch allen äußeren Schein, alle äußeren Formen und täuſchenden Hüllen direkt hin⸗ durch auf Gottes Wahrheit und Urtheil blickt, das in jedes Dinges Tiefen ſchlummert. Aber er ſtand noch in ſeinen
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