Sechszehnter Abſchnitt.
Rückreiſe von Santa Fe.— Heimkehrende Karawanen.— Begräbniß in der Wüſte.— Unerwarteter Angriff.— Independence.— Die Mormon⸗Secte.
Ich will den Leſer mit einer Beſchreibung meiner Reiſen zwi⸗ ſchen Mejico und den Vereinigten Staaten während der ſieben Jahre nach meiner erſten Ankunft in Santa Fe nicht aufhalten, und hier nur bemerken, daß ich in den Herbſtmonaten 1833 und 1836 durch die Ebenen nach den Vereinigten Staaten zog und in jedem folgenden Frühling mit Waaren nach Santa Fe zurück⸗ kehrte. Im Jahr 1838 erledigte ich meine Angelegenheiten in Nord⸗Mejico und bereitete mich, Abſchied von dem Lande zu nehmen, daß ich nicht wieder zu ſehen glaubte. Die Folge wird zeigen, daß ich mich darin irrte.
Die Karawanen kehren gewöhnlich im Herbſte nach den Ver⸗ einigten Staaten zurück, und ſeit dem Beginn des Handels iſt nicht ein Herbſt vergangen, ohne daß Karawanen heimgekehrt wären. Zuweilen haben auch wohl im Frühlinge einige die Rückreiſe angetreten, doch nicht regelmäßig und meiſt nur in ſehr kleinen Zügen. Auch die Herbſtgeſellſchaften ſind klein, wenn man ſte mit den nach Santa Fe ziehenden Karawanen vergleicht, denn außer den Kaufleuten, die fortdauernd im Lande bleiben, reiſen viele von denjenigen, die in den ſüdlichen Landſchaften Handel treiben, über Matamoros oder einen anderen ſüdlichen Hafen nach den Vereinigten Staaten zurück. Die heimkehrenden Herbſtgeſellſchaften ſind daher nur zwiſchen funfzig und hundert
1
—


