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entſchloſſenem Muthe ausgerüſtet, ſo iſt es ihnen nie ſehr ſchwer gefallen, die plündernden Indianerhaufen zu überreden, ſie unge⸗ ſtört ihres Weges ziehen zu laſſen; denn die Indianer ſind im⸗ mer zur Verſöhnung geneigt, wenn ſie ſehen, daß ſie nicht rau⸗ ben können, ohne das Leben ihrer Krieger aufs Spiel zu ſetzen. Anders aber erging es Denjenigen, die, ſorglos oder nachläſ⸗ ſig genug, ohne hinlänglichen Waffenvorrath in die wilden Prai⸗ rieen ſich wagten. So erzählt man ſich, daß im Jahre 1826 eine kleine nur aus zwölf Mann beſtehende Handelsgeſellſchaft, die am Cimarron ſich gelagert hatte und nur mit vier brauch⸗ baren Flinten verſehen war, von einem Haufen Indianer— wahrſcheinlich Arrapahoes— einen Beſuch erhielt. Anfänglich zeigten die Wilden ſich freundſchaftlich und wohlwollend, als ſie aber von dem ſchlechten Vertheidigungszuſtande der Kaufleute ſich überzeugt hatten, gingen ſte fort und kamen bald in größerer Anzahl, alle zu Fuß und jeder mit einem Lazo verſehen, zu dem Lagerplatze zurück. Der Häuptling erklärte nun den Ame⸗ rikanern, ſeine Leute ſeien müde und müßten Pferde haben. Die erſchrocknen Kaufleute hielten jeden Widerſtand für Toll⸗ kühnheit und ſagten, wenn ein Pferd für jeden ihnen genüge, möchten ſie gehen und ſie einfangen. Das thaten die Wilden 3 aber die Bereitwilligkeit, womit man ihrer erſten Forderung ſich gefügt hatte, machte ſie dreiſter. Sie hielten eine kurze Berath⸗ ung uund forderten dann zwei Pferde für jeden.„Gut, fangt ſte,“ war die befriedigende Antwort der unglücklichen Schaar, wor⸗ auf die Wilden die Pferde beſtiegen, die ſie bereits gefangen hatten, die Lazos über ihren Köpfen ſchwangen und, mit furcht⸗ barem Geſchrei über die reiche Heerde herfallend, die ganze Ca⸗ ballada, faſt fünfhundert Pferde, Maulthiere und Eſel, als Beute davon führten. Gegen Ende des Jahres 1828 waren die Kaufleute auf ih⸗ ren Heimzügen noch unglücklicher; denn die Indianer hatten die Güter, womit die rückkehrenden Geſellſchaften gewöhnlich verſehen waren, jetzt richtiger ſchätzen gelernt. Zwei junge Männer, Na⸗


