Anzeige der Perlagshandlung.
Von demſelben Verfaſſer iſt fruͤher erſchienen:
Heer⸗ und Querſtraßen. Aus dem Engliſchen uͤberſetzt von Will. Alexis und Thdr. Hell. 5 Theile. 8. geh. 6 Rthlr. 15 Sgr.
Einzeln:
Theil 1. 2.(Des Vaters Fluch.— La Vilaine Téte.— Der Tebeunte in den Landes.— Die Geburt Hein⸗ richs I V.).............. 2 Rthlr. 15 Sgr.
Theil 3.(Caribert der Baͤrenjaͤger.) 1 Rthlr. 10 Sgr.
Theil 4.(Alles fuͤr ſeine Koͤniginn, voder der Prieſter und der Garde du Corps.)........ 1 Rthlr. 10 Sgr.
Theil 5.(Leonie, das weiße Maͤdchen.) 1 Rthlr. 10 Sgr.
„Nicht mit Unrecht glauben wir dieſe Erzaͤhlungen unter das Vorzuͤglichere rechnen zu koͤnnen, was die neueſte Zeit in dieſer Gattung erzeugt hat. Der Verfaſſer gehoͤrt nicht zur Klaſſe der leider ſo haͤufigen Erzaͤhler, die bloß durch Abenteuerlichkeit und ein Streben nach mißverſtandener Ro⸗ mantik die Phantaſie des gebildeten Leſers mehr peinigen als ergetzen; ſondern zu der, welche durch Natur und Wahr⸗ heit Geiſt und Gemuͤth auf gleiche Art anzuziehen und zu befriedigen verſtehen. Was er mit ſeinem Blick im Ge⸗ wirre des Menſchenlebens beobachtet, was er dabei em⸗ pfunden und gedacht, verſteht er auf eine Art mitzutheilen und darzuſtellen, die eben ſo angenehm unterhaͤlt, als ſie unvermerkt lehrt und bildet. Seine Phantaſie iſt da⸗ bei reich an Huͤlfsquellen, ſeinen Darſtellungen eine hohe Lebendigkeit und jenen aͤußern Schmuck zu verleihen, der freilich auch des Dankes ſehr werih iſt.“(Zeitung fuͤr die elegante Welt. 1824.)
.
——


