Teil eines Werkes 
1. Th. (1830)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Serhstes Itauitel. 259

ſeine eigene Hand, die ihn toͤdtete. Hier iſt ein Bu⸗ benſtuͤck geſchehen. Wo iſt Ihr Ober⸗Gehuͤlfe, der gelbbraune Schurke? Weiß er etwas von dieſem furchtbaren Vorfalle?»

«Mein armer Freund! Freilich weiß er es und iſt ganz untroͤſtlich daruͤber. Er war der Erſte, der auf das Laͤrmgeſchrei dazu kam, und brachte ſeine Lanzette vergebens an die Kehle des armen Menſchen. Selbſt aus der Pulsader wollte kein Blut mehr flie⸗ ßen. Er war voͤllig todt.

Gott vergieb mir. Gott vergieb mir! rief die Haushaͤlterin, rang die Haͤnde und weinte laut.

.ᷣα̈¶ Das Blut erſtarrt mir in den Adern!»» ent⸗ gegnete ich.«Wie ging denn die Sache zu, wenn Sie wirklich die Wahrheit ſprechen?»

«Wie die Sache zuging? Natuͤrlich genug und auch ganz einfach. Auf demſelben Wege, wie ſolche Dinge unter zehnmal neunmal ſich endigen, beſonders bei Englaͤndern. Da er ſich in Sicherheit gebracht ſah, ward er wuͤthend, und war kaum einen Augen⸗ blick allein gelaſſen worden, als er ſich erhing.

«.αᷣ Aber warum brachten Sie ihn in Sicherheit? Warum ließen Sie ihn allein? Weshalb ließen Sie ihm Gegenſtaͤnde, womit er ſich ſchaden konnte, wenn er wahnſinnig war, wie Sie immerfort behaupten?»

«Ah, mein Herr! jetzt fragen Sie doch einmal verſtaͤndig, und da will ich Ihnen ſehr gern darauf