Serhstes Mapitel. 257
dem hier die Rede war. So ſtuͤrzte ich denn durch die Gebuͤſche, die mich vom Fußwege noch ſchieden, und ſtand in deſſen Mitte, als die beiden Sprechen⸗ den auf mich zukamen.
Wie mich der Doktor erblickte, ſtand er ſtill, und ſchien im hoͤchſten Grade beſtuͤrzt. Die Haushaͤlterin aber eilte mit thraͤnenden Augen und angſtvollem Ge⸗ ſichte auf mich zu.
— Ol ſchonen Sie mich! Um Gotteswillen, ma⸗ chen Sie mir keine Vorwuͤrfe!— rief ſie mit allen Zeichen des Jammers aus.— Sie koͤnnen mir nichts ſo Schreckliches ſagen, als ich es ſelbſt fuͤhle. Ich, ich war an dem Allen Schuld... ich allein habe es verbrochen! Was konnte mich auch nur dazu bewe⸗ gen, ihn wieder hier hinein zu bringen? Geſchah's aber denn nicht, um ſeine Geliebte vor Schmach zu retten? Sie glauben doch nicht etwa wirklich, daß ich ihn betruͤgen wollte? Aber trotz deſſen bin ich doch an Allem Schuld!—
«Still, ſtill doch, Jacqueline!“ fluͤſterte der Dok⸗ tor.«Er weiß noch nichts von dem, was vorgefal⸗ len iſt.»
⅜α⅜. Ja, ich weiß es!“»» rief ich aus.«Sie haͤt⸗ ten leiſer ſprechen, Ihre Thaten noch mehr in's Dun⸗ kel huͤllen muͤſſen, wenn Sie geglaubt haͤtten, der Ge⸗ rechtigkeit zu entgehen, die ich nun aufrufen werde. Ja, ich weiß es, daß Sie noch einen Mord zu der


