Teil eines Werkes 
1. Th. (1830)
Entstehung
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Serhstes Itapitel. 253

ſie ſich bezogen, wie jetzt geſchehen, bekannt zu machen.

Ich ſtieg alſo die Treppe wieder in mein Zimmer hinauf, und vertraute mit ſo vieler Ruhe als ich mir nur aneignen konnte, dem Papiere einen Bericht uͤber das an, was mir ſeit meinem Eintritte in das Ge⸗ neſungshaus begegnet war, nicht allein in Bezug auf meinen Landsmann, ſondern auch auf ſeine ungluͤck⸗ liche Geliebte, von dem Betragen des gelben Doktors bei der Tafel an, bis zu ihrem Verſenken in das Grab. Nachdem dies geſchehen, und der Doktor mich noch nicht rufen ließ, war ich entſchloſſen, nicht laͤn⸗ ger zu warten, und ſtieg alſo wieder herunter, mit dem feſten Vorſatze, die augenblickliche Erfuͤllung ſei⸗ nes Verſprechens, mich meinen Landsmann ſehen zu laſſen, von ihm noͤthigenfalls zu erzwingen.

Ich klopfte an das Studierzimmer, und da man nicht antwortete, oͤffnete ich es und trat hinein. Es war leer, und ich eilte daher ſogleich daraus fort, um den Doktor aufzuſuchen, den ich im Gartenhauſe ver⸗ muthete. Auf dieſem Wege lief einer der Bedienten, die an den Begebenheiten des vorhergehenden Abends ſo weſentlichen Antheil genommen hatten, mit deut⸗ lichen Spuren der Unruhe auf ſeinem Geſichte, ſchnell bei mir vorbei. Mit der natuͤrlichen, aber oft voͤllig unrichtigen, Begier, womit wir ſolche Symptome auf

den Gegenſtand unſerer eigenen Beſorgniß beziehen,