Taura Pemegia.
gedruͤckt, und die einfache Bekleidung verbarg keines⸗ weges jene Anmuth der Zuͤge und Umriſſe, die von vollkommner Schoͤnheit unzertrennlich iſt, und ſie durch alle Lebensperioden begleitet.
Die Geſtalt blickte nach der See hin, und war von Roſenbaͤumen und wohlriechendem Geſtraͤuche umgeben. Auf dieſer Seite des Fußgeſtells ſtanden folgende Worte in engliſcher Sprache:
Sie ſchied von uns, allein ihr Herz verweilet noch bei uns. Darunter aber eine italieniſche Ueberſetzung.
Meine Bewunderung der Bildſaͤule und der Schoͤnheit, welche ſie darſtellte, vermiſchte ſich mit der Neugier, einige Kenntniß von dem zu erhalten, was hierbei vorwalte, denn die engliſche Inſchrift zeigte, daß hier irgend ein Zuſammenhang mit jenem entfernten Lande ſtatt finde, welches mich zu einer naͤhern Theilnahme berechtige.
Waͤhrend ich ſo nachdenkend ſtand, hoͤrte ich ein Geraͤuſch in den Buͤſchen unter mir, und ſah, wie ein Frauenzimmer ſchnell den Fußſteig heraufkam, der vom Kloſter zu dem Orte leitete, wo ich mich befand. Ich beobachtete ſie beim Annaͤhern genau. Sie ſchien etwa vierzig Jahre alt zu ſeyn, lang, mit Spuren von Schoͤnheit, aber mager und von geiſtigen oder koͤrper⸗ lichen Leiden erſchoͤpft. Ihr vernachlaͤſſigter Anzug, aufgeloͤſ'tes Haar, ſchnelle Bewegungen und unſtaͤtes
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