4 Taura Pemegta.
umkreiſ't, und die Ziege ausgenommen, die an den weit ſich vorſtreckenden Klippen haͤngt, um Thimian und andre Kraͤuter zu ſuchen, welche reichlich die An⸗ e, hoͤhen umgruͤnen und die Luft mit Wohlgeruch durch⸗ hauchen..
Die natuͤrlichen Vorzuͤge dieſer Gegend hat keine Menſchenkunſt unterſtuͤtzt. Sie bilden mit der In— duſtrie in anderen Theilen der Inſel einen ſchneiden⸗ den Kontraſt. Kaum bemerkt das Auge eine Spur von Anbau; aber Blumen in den ſchoͤnſten Farben und reich an Geruͤchen bluͤhen rings, und die Luft iſt reiner als in irgend einem andern Theile Siziliens. Unbekannt ſind dort die Strenge des Winters wie die entnervende Hitze des Sommers. Koͤſtliche Fluͤſſe ſtroͤmen durch das Thal und erfriſchen es. Kurz, es giebt vielleicht keinen Winkel der Erde, der abgelege⸗ ner, geſuͤnder und reizender waͤre.
Gegen Ende des Sommers 1819 befand ich mich auf einer Reiſe im Suͤden Europa's, als unerwartete Verhaͤltniſſe mich noͤthigten, den Gedanken aufzuge⸗ ben, die italieniſchen Inſeln genau zu muſtern. Ich ſchiffte mich zu Reggio in Calabrien auf einem klei⸗ nen Schiffe ein, das nach Marſeille beſtimmt war, und noch hatten wir erſt einen ſehr kleinen Theil un⸗ ſerer Reiſe zuruͤckgelegt, als ein heftiger Sturm ſich erhob. Da es den Schiffsleuten an Geſchicklichkeit und Muth fehlte, konnten wir ihm nur ſchwachen
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