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walt zu bekommen, verleitete dieſen zu einem An⸗ griff, welchen ſeine beſſere Einſicht ihm widerrathen mußte.
Europa kannte zu jener Zeit das große Ge⸗ heimniß der Vertheidigung noch nicht: daß aufge⸗ riſſene und loſe auf einander gehaͤufte Pflaſterſteine beſſer ſeyen, als Waͤlle von Stein und Moͤrtel; daß Dach⸗ und Kellerfenſter dieſelben Dienſte leiſten, als Schießſcharten und Kaſematten; daß die Thore weit aufſperren und den Feind einlaſſen, die beſte Art ſey, ihn zur Aufhebung der Belagerung zu zwingen. Es ſteht zu hoffen, daß das kommende Jahrhundert alle Feſtungswerke zerſtoͤrt ſehen wird, und die un⸗ geheuren Koſten ihrer Erbauung und Erhaltung zum Wohle des Volks angewendet, welches ſehr gut je— des Haus in eine Zitadelle, jede Straße zu einem Siegesfelde umzuwandeln verſteht.
Doch kannten auch die Bewohner Amersfort's im funfzehnten Jahrhundert die Begeiſterung der Bar⸗ rikaden nicht, ſo entwickelten ſie doch jene Tapfer⸗ keit, die bei ſo vielen auf einander folgenden Gele⸗ genheiten Holland zum klaſſiſchen Lande einer Fe⸗ ſtungsvertheidigung, welche auch den verzweifeltſten Anſtrengungen der Belagerer trotzt, gemacht hat;


