Hinderniß zu begegnen; einem eiligen Schuß aus der plumpen Waffe eines Hackenſchuͤtzen glaubte er wohl ſtehen zu koͤnnen; aber ein Schauer durchrie⸗ ſelte ihn, als er gewahrte, daß Einige ſeiner Ver⸗ folger, von Hemſted gefuͤhrt, ihm bei jenen Stech⸗ palmen den Weg abgeſchnitten, und nun mit ge⸗ zuckten Schwertern auf ihn losſtuͤrzten.
Noch einmal wendet er ſich ſchnellen Laufes ſchraͤg abwaͤrts von der Richtung, die er bisher verfolgt hatte, gerade zu gegen eine Mauer, die, volle zehn Fuß hoch, den Gang begraͤnzte, welchen er hinabeilen wollte. Seine fluͤchtige Haſt wird immer verzweifelter, denn er ſieht die Geſtalten ſeiner Feinde in verſchiedenen Richtungen durch die Buͤſche ſchim⸗ mern. Lautes Keuchen dicht hinter ihm ſchlaͤgt an ſein Ohr; er glaubt das Wehen des heißen Athems auf ſeinem Nacken zu fuͤhlen. Ein Schwerthieb ſtreift ihn quer uͤber die Schulter, ein neues Zeichen der fuͤrchterlichen Naͤhe, und den Augenblick darauf fuͤhlt ſich Vrank durch einen gewaltigen Griff am Man⸗ tel gepackt, der ihn ſo heftig zuruͤckreißt, daß ſein Hinterkopf mit dem Geſicht ſeines Verfolgers droͤh⸗ nend zuſammenſtoͤßt. Neue Hoffnung fuͤr Vrank. Van Hemſted,— denn er war es, deſſen junge Schen⸗ kel, durch toͤdtlichen Haß geſtaͤhlt, den Fluͤchtigen


