Teil eines Werkes 
3. Bd. (1832)
Entstehung
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wendet er ſich von dem Schloßgebaͤude abwaͤrts, und biegt mit aller Jugendkraft in fluͤchtiger Eil denn es gilt den Wettlauf um das Leben in einen der Hauptgaͤnge des Gartens ein.

Er wird aber auf dem Fuße verfolgt; ehe er viel Raum gewinnen kann, hoͤrt er die lauten Tritte ſeiner Feinde dicht hinter ſich. Mit kuͤhnem Blick den Abſtand meſſend, wendet er ſich ploͤtzlich, ſteht, und empfaͤngt den erſten ſeiner Verfolger mit vor⸗ geſtreckter Hellebarde, reißt ſchnell das Eiſen aus dem Koͤrper des Gefallenen und wendet ſich wie⸗ derum zur Flucht. Durch den augenblicklichen Halt hatte er Athem gewonnen. Ass er weiter lief, ſchlu⸗ gen zwei oder drei Kugeln aus ſchweren Hakenbuͤch⸗ ſen, mit geringer Ausſicht zu treffen, durch die Zweige der Baͤume neben ihm oder hinter ſeinen Fußtritten in die Erde. Aber es harrte ſeiner noch eine groͤ⸗ ßere Gefahr als er auf einen Gang von phanta ſtiſchen Stechpalmen beſchattet ſtieß, welcher die Hauptallee kreuzte, und vor dem er durchaus vor⸗ bei mußte, wenn er das Gartenthor erreichen wollte. Vor demſelben ſah er, zwar noch dunkel, eine Schild⸗ wacht ſtehn, bereit Widerſtand zu leiſten, weil ihm laut zugerufen wurde: der entdeckte Kabblejaw wolle dort hinausfliehen. Vrank ſchickte ſich an, dieſem

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