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daß ſie ſich ſelbſt mitten unter die Wuͤthenden ſtuͤrzte, welche ihn ergriffen hatten; aber Bitten wie Befehle, ſeiner zu ſchonen, uͤbertaͤubte deren wildes Geſchrei.
„Ein Burgunder! ein Kabblejaw! ein Borſe⸗ len!“ waren die Ausrufungen, als Vrank von De⸗ nen wieder erkannt wurde, welche ſeine kurze An— weſenheit auf dem Vogelſchießen zu Tergoes be⸗ merkt hatten. 3
— Nieder mit ihm! auf die Folter, auf die Folter!— waren die naͤchſten unterſcheidbaren Worte, — begrabt ihn lebendig, wie den Verraͤther Beyling! — ſchrie Einer.— Werft ihn in ein Faß mit Ei⸗ ſenſpitzen und rollt ihn durch die Straßen!— rief ein Anderer.
„Auf die Folter mit ihm! zum Tode, nieder mit ihm!“ ſchrieen Alle durch einander, waͤhrend Graͤfin Margarethe mit wilder Stimme und noch wilderem Blick alle dieſe Grauſamkeiten gut hieß, und Jacqueline, von Benina unterſtuͤtzt, in ihrer muthigen Anſtrengung zwiſchen das Opfer und deſ⸗ ſen Moͤrder zu treten nicht nachließ.
Vrank van Borſelen, wenn ſchon von großer Tapferkeit, der gewoͤhnlichen Tugend der Zeit, beſaß nicht die ſtolze Vermeſſenheit, welche ſich in die Ge⸗ fahr ſtuͤrzt, um ſie zu bekaͤmpfen, zuweilen ſie gluͤck⸗
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