Teil eines Werkes 
2. Bd. (1832)
Entstehung
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ſtreckten Hand hin. Mechaniſch nahm Jacqueline ihn an. Er fuͤhlte ſich wie von einer druͤckenden Laſt befreit, und ihr ſchien es, als ſey auch das letzte Glied der Kette geloͤſtt, die ſie mit ihrer letzten Hoffnung verband. Dem Himmel ſey Dank! ſagte Vrank, ich habe die Pflicht eines treuen und ehrlichen Ritters erfuͤllt. Graͤfin! ich habe dieſes Zeichen der Gunſt wuͤrdig getragen, und haͤtte ich es nie als das Eure erkannt, ſo wuͤrde mir es, beim Himmel, kein Sterblicher entriſſen haben, ohne mein oder ſein Leben dagegen zu opfern. Allein da es von Euch herruͤhrt, konnte ich ein Zeichen nicht tragen, das jedem Grundſatze der Pflicht und Ver⸗ nunft widerſpricht. Ihr habt wohl ein Recht auf weitere Erklärung, allein ich kann nicht freiwillig verwunden, wo ich ſchon, ohne es zu wollen, Unheil geſtiftet habe. Ich muß ſchweigen, und Eure Offen⸗ heit meinen Mangel an Worten erſetzen laſſen Sprecht! o ſprecht! Ihr koͤnnt jetzt nichts ſa⸗ gen, was mich tiefer ſchmerzen moͤchte. Dieſe Worte und Blicke dringen verwundend in die Tiefe meines Herzens. Beſſer, ich entferne mich, und uͤberlaſſe es Euch zu vergeſſen, daß Ihr