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Petit, ſo wie ſeiner langen Auseinanderſetzung, be⸗ durfte es gar nicht, mich von der Gerechtigkeit deſ⸗ ſen noch zu uͤberzeugen, wofuͤr ich gut bezahlt werde.“
Eine Art von Schmunzeln begleitete dieſe Re⸗ den, als Poſtel einen ledernen Beutel in der Hand wog, und ihn dann in den Guͤrtel ſeines Wamm⸗ ſes ſteckte.
— Nimm dieſen Dolch! er iſt von Mallaͤnder Stahl,— ſagte die verwittwete Graͤfin,— drei⸗ ſchneidig, und die Spitze muß vor Roſt bewahrt werden! Das bedenke wohl— laß ihn nicht aus der Scheide kommen.—
„Bis er eine von Fleiſch findet in Herzog Phi⸗ lipp's Leib!— Ich verſtehe Euch, Graͤfin, und werde die Salbung nicht abwiſchen, darauf verlaßt Euch!“
Waͤhrend dieſer teufliſchen Vereinbarung hatte der junge Student, der eben in den Todesplan ein⸗ geweiht worden war, mit Begierde die Schriftrolle ergriffen, woraus die Graͤfin Margarethe ihre Gruͤnde genommen hatte, und durchlief nun den In⸗ halt derſelben, als waͤre es recht das eigentliche Manna der Rechtlichkeit geweſen, ſtatt daß es eine


