derer, die ſich zu einer Jagd anſchickten, die luſti⸗ gen Geſaͤnge, das Bellen der Hunde, das Getoͤn der Hoͤrner unterbrach nicht die Stille des Ortes. Er war zwar ſchon oft der Schauplatz aͤhnlicher Verſammlungen geweſen; allein zu keiner fruͤheren Zeit, und auch nicht in den vier Jahrhunderten, welche ſeitdem verfloſſen, war er von einer ſo aus⸗ gezeichneten Geſellſchaft oder eines ernſteren Zweckes wegen aufgeſucht worden.
Unter dem Gezelte befanden ſich zwei Perſo⸗ nen; die eine, ein Mann von mehr als mittlerem Alter, ſaß mit gefalteten Haͤnden und uͤber einan⸗ der gelegten Beinen auf einem großen Seſſel, der mit der ungewoͤhnlichen Pracht eines wollenen Kiſ⸗ ſens verſehen war, die Elbogen auf deſſen Arme geſtuͤtzt. Trotz dieſer traͤge Gleichguͤltigkeit aus⸗ druͤckenden Stellung ſchien er ſich doch nicht behag⸗ lich zu fuͤhlen. Seine Reitkleidung von braunem Bruͤgger Tuche ſchien ihm beſchwerlich zu ſeyn, ob⸗ gleich ſein Wamms auf der Bruſt offen war, und ſein rother Lederguͤrtel nur loſe um den ſtattlichen Leib ſich ſchlang. Wenig kurze, weißliche Haare ringel⸗ ten ſich um ſeinen großen Kopf, der mit einem grauen Filzhute bedeckt war. Seine roſigen Wan⸗ gen waren ohne Backenbart, ſeine Oberlippe ohne Stutzbart, und ſein Kinn ebenfalls bartlos. Nichts


