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30 Paͤchter Martin.
darauf erhielt ich die Nachricht: daß eine Tante meiner Gattin, welche dieſe kaum dem Namen nach gekannt hatte, ihr und ihrem Bruder acht tauſend Thaler hinterlaſſen habe; wovon uns die Haͤlfte richtig uͤberſchickt wurde. In derſelben Woche, in welcher mir die Erbſchaft ausgezahlt wurde, erhielt ich einen Brief von dem Prinzen, gegenwaͤrtig kaiſerlichem Generale, der mit einer Gnade, die an Freundſchaft graͤnzte, mich er⸗ ſuchte:„nie ſein Land zu verlaſſen; und beyfolgenden kleinen Beweis ſeines Wohl⸗ wollens und ſeiner Erkenntlichkeit vor der Hand anzunehmen ,bis er im Stande waͤre mir groͤßere Beweiſe zu geben.“ Die Beylage betrug vier⸗ hundert Dukaten.— Dem wackern Amtmanne, deſſen ich oben erwaͤhnt habe, hatte ich dieſen außerordentlich guͤtigen Brief zu verdanken. Er, der zum Se— gen fuͤr ſein Land jetzt eine der hoͤchſten Wuͤrden im Staate bekleidete,*) hatte den Prinzen ge⸗ ſprochen, und mein Andenken bey ihm erneuert; wahrſcheinlich mit Aeußerungen, worauf die
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*) S. N. XII. des erſten Bandes.


