Geſchichte meines ungluͤcklichen Lebens.
Geſchrieben im Kerker,
Es giebt viel Leiden unter'm Monde, und die Klage iſt ſo wahr als alt: Des Menſchen Leben iſt Elend von der Wiege bis zur Bahrel Sey es, daß hier und da Einmal ein Gluͤcklicher eine ſeltene Ausnahme macht; wir wollen ihm ſein Gluͤck nicht mißgoͤnnen; nur fordre er auch nicht, daß wir im Gefuͤhl unſerer eigenen Leiden, und bey'm Anblick tauſend ande⸗ rer, die um und neben uns weinen, oder, noch ungluͤcklicher, weinen moͤchten und nicht koͤnnen—
in ſein Jubellied einſtimmen ſollen.
„Aber, ſagt ihr, auch des Ungluͤcklichſten „Leben iſt nicht ganz freudenleer; auch er zaͤhlte,


