236 Paͤchter Martin.
alle vier Kinder hingeben als meine liebe Marthe.“
Gluͤckſeliger Mann!!— Und wie viel be⸗ traͤgt wohl der Reichthum des Mannes, den du beneideſt, an Geld angeſchlagen?
„Ich ſchaͤtze ihn auf zwoͤlf tauſend Thaler.”“
Nur zwoͤlf tauſend Thaler? Nun ſo waͤrſt du gerade noch Einmal ſo reich als er.
„———!.
Und nun haſt du nicht einmal berechnet: wie viel der arme Mann drum gaͤbe, wenn er ſein boͤſes Weib mit Ehren los werden koͤnnte. 4
„Ja; wenn man's ſo nehmen will!—— Aber ich meine nur, wenn ich bey meinem guten Weibe und Kindern das Geld haͤtte, das jener hat, ich wuͤrde es beſſer zu benutzen wiſſen!“
Vielleicht! Aber, unzufriedener Mann, kannſt
bey dem Beſitz der ungleich beſſern Guͤter, die jener nicht hat, ihn um die kleinern Guͤter, die
er zu einigem, obgleich geringen Erſatze erhielt,
beneiden. Willſt du alles Gute fuͤr dich, und andern nichts goͤnnen?— Es war einmal ein reicher Mann, der ließ
ſich's einſt im ſtrengen Winter, wo es dem Armen, 3


