Teil eines Werkes 
14. Bd. (1816)
Entstehung
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Erſter Theil. 233

Faſt moͤcht' ich das ſelbſt ſagen: da er dir ſo viel und jenem da ſo wenig gab.

Was? Wie? Mir zu viel? ihm zu wenig?

Was meinſt du: wenn ich dir fuͤr eines dei⸗ ner Kinder drey tauſend Thaler gaͤbe? du muͤß⸗ teſt aber allen Vaterrechten entſagen, duͤrfte ſt dein Kind in deinem Leben nicht wiederſehen wollen, muͤßteſt mir es ganz uͤberlaſſen, ohne weiter nachzufragen.

Nein! nein! mein Kind i mir fuͤr kein Geld feil!

Oder wenn eines deiner Kinder krank waͤre, und du koͤnnteſt es mit drey tauſend Thalern, die gerade dein ganzes Vermoͤgen ausmachten, vom Tode retten, wuͤrdeſt du das Geld oder dein Kind hingeben?

Keine Frage. Ich gaͤbe alles hin um mein Kind zu retten.

Und dein gutes Weib iſt dir doch gewiß eben ſo viel werth als eines deiner drey Kinder?

Das verſteht ſich von ſelbſt. Wenn ein mal Gott behuͤte mich davor! Aber wenn einmal Ungluͤck ſeyn ſollte, ſo wollte ich lieber