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Erſter Theil. 5
tins Kleinknecht, oder ſein Gaͤnſehirte waͤre. Aber mit dem da, den ich nicht nennen wollte, um ihm ſeine Freude nicht zu verderben, war's ganz eine andere Sache. Der hatte euch ſeinen Fuͤrſten, der ein Leichtfuß war,(wie es deren mehr geben ſoll) ſo ganz allmaͤhlich umgeſtimmt, daß er wurde, was alle Fuͤrſten ſeyn ſollten— allen ſeinen Unterthanen ein lieber guter Vater. Da kamen Dinge zu Stande, die ihr euch nicht ſchoͤner haͤttet traͤumen koͤnnen. In Zeit von zehn Jahren bluͤhte das Land wie ein Paradies, und die Menſchen waren ſo froh darin, wie Adam und Eva, ehe ſie den verwuͤnſchten Apfel
gegeſſen hatten. Und das alles war das Werk
des guten Rathes, der ſo viel, aber dabey ſo ganz im Stillen, wirkte, daß es ſelbſt ſein Fuͤrſt nicht merkte. Wie er das angefangen habe, daß es der Fuͤrſt ſelbſt nicht merkte, wie viel er fuͤr ſein Land thaͤte, das kann ich euch ſo genau nicht ſagen. Aber wenn er ſo was gedacht hatte, das gut waͤre, wenn der Fuͤrſt darnach thaͤte, ſo wußte er es dem Fuͤrſten ſo unmerklich ins Herz zu ſchieben, daß der Fuͤrſt geſchworen haͤtte, es
waͤre ihm nicht hinein geſchoben, ſondern waͤre


