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nicht, wenn du das Kleine zu thun haſt; und nicht das Kleine, wenn du auf das große Ganze ſchaueſt!“ Ich weiß nicht, wo ich das geleſen habe: aber daß es bei einem der weiſeſten Men⸗ ſchen geweſen ſeyn muͤſſe, das weiß ich.
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O du unentbehrliche, goͤttlich ſchoͤne S warum mußt du doch auch zugleich die ar Wanderer ſo ſchrecklich druͤcken? Freund und Liebe, bluͤhendſte Toͤchter des Hir warum muͤßt ihr doch auch zugleich i che Herzen ſo tief verwunden? Warum möchte im heißen Durſte nach Antwort Frage nicht den Tod mit Freuden un welch ein Gott koͤnnte dieſen Duͤrſten ſterblichkeit verſagen 2
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Die taͤgliche Erfahrung lehrt mich, daß ig, an meinen groͤßten Leiden immer die meiſte Schuld habe. Es kommt ja am Ende alles darauf an, wie unſre eigne Gemuͤthsſtimmung ſei. Mit welcher Nachſicht, Guͤte und Liebe


