Teil eines Werkes 
11. Bd. (1816)
Entstehung
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Schutzgeiſtes zum beſſern Leben begruͤßte, deckte ſeine Aſche ein Stein, von des reich wieder⸗ kehrenden Selmars Prachtliebe nicht ſo herr⸗ lich geſchmuͤckt, als von Minonens Thraͤnen, die nun ſeit laͤnger als einem Jahre hier taͤg⸗ lich floſſen. Oft waren es Thraͤnen ahnender Freude; und weit wahrer, weit reiner und inniger, als mir einſt Coͤleſte, rufte Minona Elwin nach: Du biſt frei! frei, wie auch ich einſt frei ſeyn werde!

Viel hatte Minona in dieſem Jahre erfah⸗ ren, viel, das dieſen Wunſch zu heißer Sehn⸗ ſucht entzuͤnden mußte! Ihre Neigung fuͤr ihren Freund Elwin war herzlich und redlich geweſen, aber nicht ſo, daß ſie, ſelbſt mit ſei⸗ nem erſchuͤtternden Tode zuſammengenommen, dieſe Lebensmuͤdigkeit erſchaffen konnte. Das Gefuͤhl einer durch Leiden geſchwaͤchten, den Geiſt immer mehr beengenden Huͤlle war es auch nicht allein; ach Minonen druͤckten andre Bande!

Ihr habt die Ruͤckkunft des reichen Sel⸗ mar geſehen, und ihr koͤnnt denken, welche Aenderung ſie mit ſich bringen mußte. Ihr