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Ich hoffte ſie bei Ihnen zu finden, entgeg⸗ nete dieſer— Sie klagte, als ich ſie verließ, uͤber Kopfweh, und ſchien die Einſamkeit jeder Geſellſchaft vorzuziehn.
Sonderbar!— ſagte der Graf— Faſt muß ich glauben, das Geſchwaͤtz von dem ſtil⸗ len Kinde habe einen tiefern Eindruck auf ſie gemacht, als ich bei ihr erwartet haͤtte.
Vielleicht auch das Geraͤuſch des geſtrigen Tages— verſetzte Antonio— Das Un⸗ geſtuͤm der berauſchten Bacchanten noͤthigte ſie mehr zu tanzen, als ſie ſelbſt gut fand.
Auch moͤglich— erwiderte der Graf— doch laſſen Sie uns jetzt von der Hochzeit ſpre⸗ chen. Warum wollen wir lange zoͤgern? Oder glauben Sie, daß ſich der Marcheſe noch entſchließt, dem Feſte ſeine Gegenwart zu ſchenken?— dann freilich...
Mein Vater koͤnnte vielleicht— antwor⸗ tete Antonio etwas verlegen— indeſſen,
da es ungewiß bleibt...
Ich ſehe ſchon— nnterbrach ihn der Graf laͤchelnd— Sie ſind ein guter Sohn, und ein verliebter Braͤutigam. Nun, ich neh⸗


