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Die Frau von drey und ſechzig Jahren.
Eine Geſchichte aus dem ſiebenjaͤhrigen Kriege.
Schon als ſehr junger Menſch, damals Fahnen⸗ junker, war ich in dem kleinen huͤbſchen Staͤdt⸗ chen R... geweſen. Das Kriegsgluͤck warf mich in der Mitte des ſiebenjaͤhrigen Kriegs wieder dahin. Ich war jetzt mehrere Jahre aͤlter geworden, war Hauptmann, meine Bruſt zierte ein wohlerworbener Orden genug, ich war ein bedeutender Mann. Ob auch gluͤckli⸗ cher?— Wer iſt im acht und zwanzigſten ſo gluͤcklich, als im funfzehnten!
Damals hatte das kleine muntre Junkerchen ſeine erſte Heldenthat gethan: die Fahne hatte ich im Angeſichte meines Chefs gerettet. Der Einfall, mich in ſie zu hulllen, und blindlings ſie ſo davon zu bringen, war mehr Inſtinkt, als


