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anerkennen, als eben dieſe Cornelie thut, die jetzt mit Ihnen ſpricht. Doch ehe wir weiter reden, laſſen Sie mich fragen, was Sie von dem Ausſpruch irgend eines alten Weiſen halten, der geſagt hat: es koͤnne fuͤr die Goͤtter ſelbſt keinen ſchoͤnern Anblick geben, als, den Gerech⸗ ten im Kampfe mit dem boͤſen Verhaͤngniß ſiegen zu ſehn?
Clement. Der Ausſpruch iſt kraͤftig und ſchoͤn, aber wie kommt er hieher?
Corn. Wenn Sie ſich dieſes Spruchs freuen, und ihm Wahrheit und Schoͤnheit zuge⸗ ſtehen koͤnnen: wuͤnſchen Sie deshalb den Ge⸗ rechten, die Sie kennen, dieſen Kampf mit dem Mißgeſchick, damit Goͤtter und Menſchen den herrlichen Anblick haben moͤgen?—— Und wenn Clariſſens Tod, und Lianens zartes Gei⸗ ſterleben und ihr fruͤhes Dahinwelken, zu den ſchoͤnſten Meiſterwerken der darſtellenden Kunſt gehoͤren, und wenn beide Kuͤnſtler, der laͤngſt hinweggegangene und der noch lebende, ihre Pinſel in reinen Aether getaucht haͤtten: welches von ihren Kindern wollten Sie denn zum Ori⸗


