Teil eines Werkes 
8. Bd. (1815)
Entstehung
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dem Munde der Baͤuerin von Chantilly ſo naiv ausſprach, ſoll in dem meinigen zur Bosheit werden. So oft Du mich frageſt ob ich Dich liebe und Du fraͤgſt ſo unzaͤhlige Male, als ob Du daran zweifelteſt ſoll einGanz und gar nicht meine ganze Antwort ſeyn. Wenn Du ſelbſt mir ſagſt, ich ſei das Weſen, fuͤr das allein die reinſte Liebe Dich erfuͤllt; wenn Du mit der Gluth, die Dich nie verlaͤßt, mir Schwuͤre ſtammelſt, daß es auf Erden keine Probe gebe, die Deine Liebe nicht beſtuͤnde wird mir ein zweitesGanz und gar nicht zu Gebote ſtehn, und wenn ich mich herablaſſe an Dich zu ſchreiben, und ich habe alles anbefoh⸗ len, was ich gethan haben will, dann glaubſt Du wol mein Brief werde wie gewoͤhnlich mit der Verſicherung ſchließen, ich ſei die Deine auf immer? Ganz und gar nicht!

ihre Heirath, ihr Braͤutigam ſei ein ſehr recht⸗ ſchaffner Mann, ſtets mit dem Refrain antwor⸗ tete: Ganz und gar nicht.

(Die Fortſetzung folgt.)

4. H.