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Vernachlaͤßigung die groͤßte Zerruͤttung in der
Oekonomie des innern Lebens erzeugt. Der
Gedanke muß herrſchen, und der Gedanke be⸗ herrſcht auch alles, indem er als Begriff ſich alles Dargeſtellte unterordnet. Je mehr man die Welt und ſich ſelbſt begreift, deſto mehr beherrſcht man ſie und ſich ſelbſt, deſto leichter ſind alle Beduͤrfniſſe zu befriedigen, deſto naͤher folglich ſteht man der Zufriedenheit und dem Gluͤck. Woher denn die ſo große Unzufrieden⸗ heit ſo Vieler? Daher, daß ſie nichts von den
Erſcheinungen begreifen, und dieſe als fremde
Maͤchte auf ſich einwirken laſſen! Auch die ſtaͤrkſte Macht dient uns, wenn wir ihr Weſen,
ihre nothwendige und unabaͤnderliche Handels⸗
weiſe begriffen haben; wir begreifen aber die letztere, wenn wir ſie in Beziehung auf die Gegenſtaͤnde ihres Wirkens beobachten und die Veraͤnderungen wahrnehmen, welche ſie in den⸗ ſelben hervorbringen. Eine Kraft iſt nur das, was ſie wirkt, und uͤber ihren Wirkungskreis hinaus kann ſie nicht. Eine Beobachtung der Wirkungskreiſe verſchiedener Kraͤfte ſetzt uns in den Stand, das Reich der Kraͤfte uͤberhaupt


