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Und forſcht, ob im naͤchtlichen Schweigen ein Herz Noch einſam hier weine, gebrochen von Schmerz.
Es ſendet den Blick uͤber Wald und Feld Auf die heilige Ruhe der ſchlummernden Welt, Und wandelt dann ſtill durch die wallende Saat Zu Huͤtten der Menſchen ſeinen naͤchtlichen Pfad,
Und ſtrahlet ſein reines, verklaͤrendes Licht Den ſchlafenden Kindern ins Angeſicht; Wo heimlich das Bette der Liebe ſich baut, Webt's liebliche Traͤume um Braͤut'gam und Braut.
Es ſchwebet auf goldenen Fluͤgeln empor, Hinauf zu der Felſen erhabenem Chor, Wo die Stroͤm' entſpringen, wo der Sturmwind haußt, Und donnernd hinab in die Thaͤler braußt;
Und naht ſich dem Wandrer, der in Wald und Schlucht Die daͤmmernden Pfade zur Heimath ſucht, Und leitet ihn ſchweigend auf ſchwindligem Steg Ueber Ströͤm' und Geklüfte gefahrlos hinweg;


