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wo unſer Durchreiſender im Gaſthofe uͤber⸗ nachten wollte. Der Wirth hat— ich weiß nicht, was fuͤr Bedenklichkeiten uͤber ſeinen Paß; er erkundigt ſich: ſo lernen die beiden Freunde unſern Reiſenden ein wenig kennen, pflegen ihn, und nun zieht er weiter. Aber mein Graf ſchleicht ihm nach, bewirbt ſich um ſein Zutraun, und erfaͤhrt, was ich Ihnen eben erzaͤhlt habe. Der Fremde kennet den Grafen nicht, und dieſer giebt ihm, da alle Verſuche, ihm Geſchenke zu machen, verge⸗ bens ſind, Empfehlungen an ſich ſelbſt nach Wien.
Wir gehen in einigen Tagen eben dahin
zuruͤck. Niemand weiß etwas von dem frem⸗ den Offizier, oder von dem, was der Graf mit ihm vorhat. Dieſer haͤlt fleißig Nach⸗ frage: endlich kommt unſer Mann. Der Graf nimmt ihn in ſein Kabinet. Suchen Sie noch Dienſte hier? fragt er.„Tauſend Dinge draͤngen mich dazu, aber mein Herz widerſpricht, iſt die Antwort. Wenigſtens nicht Militaͤr⸗Dienſte, und uͤberhaupt keine andern, als die ich ohne Bedenken und ohne


