Teil eines Werkes 
6. Bd. (1815)
Entstehung
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als nur moͤglich, wieder emporhelfen das ſollen ſie! Und wiſſen Sie denn, was der Graf thut? Wer ſo glaͤnzend, wie er, lebt; auf wen ſtets ſo viel Augen gerichtet ſind, wie auf ihn: der wird auch, ſelbſt wenn er wollte, ſchwerlich etwas Bedeutendes in dieſer Art

thun koͤnnen, ohne daß es bekannt wuͤrde.

Nun weiß ich wol, der Graf wirft nicht ſelten einem artigen Maͤdchen, das ihren armen Liebhaber gern heirathen moͤchte, oder einer huͤbſchen Frau, die ihre Kinder nicht ernaͤhren kann, eine tuͤchtige Banknote in die Schuͤrze; er belohnt manchen jetzt brotloſen Virtuoſen reichlich u. dergl.; jenes iſt doch aber nichts weiter, als wenn ich, bei meiner Freude an Kindern, wo mir einige huͤbſche und artige aufſtoßen, ein paar Stuͤckchen Konfekt aus⸗ ſpende; und dies nichts, als wenn ich mit dem reiſenden Virtuoſen meine Flaſche Wein theile, oder ein Viertelſtuͤndchen an einen Em⸗ pfehlungsbrief fuͤr ihn verwende ja es iſt kaum das!

Indem trat ein ſtattlicher Mann von mitt⸗