Teil eines Werkes 
6. Bd. (1815)
Entstehung
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den fremden Herrn den fremden Herrn hoͤrt er denn nicht? den Herrn Thomas!

Thomas wurde eiligſt herbeigeſchaft, und als der Amtmann das Signalentent von Wort zu Wort mit deſſen Geſtalt verglich, war er augenblicklich uͤberzeugt, dieſer ſei mit Aus⸗ nahme des Pluͤſchrocks wirklich der Be⸗ ſchriebene.

Er lief noch einigemal, angſtſchwitzend, auf und ab, hieß dann augenblicklich den Amtsfrohn ſich zum Teufel ſcheren, und dem jungen Herrn Joſeph auch einſtweilen die Ketten abnehmen, die Mamſell Chriſtel aber gaͤnzlich entlaſſen, und lud Herrn Doctor Marino mit Herrn Famulo Thomas freundlichſt zu Tiſche. Der Aktuarius mußte ihnen bis dahin Geſellſchaft leiſten; er ſelbſt fertigte augenblicklich eine Staffette an Sr. Hochgraͤfl. Excellenz ab.

Der Graf Silberfels meldete in wenig Tagen zuruͤck, daß er bei Gelegenheit einer in dortiger Gegend zu haltenden Schweinsjagd ſelbſt beim Amtmanne einzuſprechen gedaͤchte, und dieſer, durch eine ſo auszeichnende Ehre