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Greis ſpöttiſch an, indem er das Blatt aus der Hand legte—„Ich haͤtte doch Ihrem Scharfblick ein mehreres zugetraut! Der fremde Paſſagier, der den Goldſchmidt zu Gruͤnberg laͤcherlich zu machen drohte, weil der— ver⸗ zeihen Sie!— der Eſel einen unaͤchten Ru⸗ bin fuͤr einen aͤchten anſah, der ihm zuletzt auf vieles Flehen und Betteln ein wenig Pul⸗ ver zuruͤckließ, war kein andrer, als—
„Als wer? als wer?“— ſchrie der Amt⸗ mann—„Reden Sie! ich will es vergelten! auf den Haͤnden will ich Sie aus der Frohn⸗ veſte tragen!—“
„Nun wer anders, als mein Diener und Mitgefangener, Thomas?“
„Wo hatte ich die Augen! wo hatte ich ſie!“— fing der Amtmann aufs neue an, und rannte, wie im Paroxismus, ſich immer vor den Kopf ſchlagend, in der Stube her⸗ um—„O die Schande uͤberlebe ich nicht! ich! ich!— Gerichtsfrohn! he! Gerichts⸗ frohn!“— Der Knecht kam ſchnell herbei, im Glauben, Inhaftat faſſe den Amtmann beim Kragen—„Geſchwind, augenblicklich


