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gefaͤhrlich, ſelbſt fuͤr den Halbgott, der jeder ſanften Leidenſchaft lacht.
Halte mich indeſſen nicht fuͤr zu gluͤcklich. Laͤta liebt nicht mich! Sie liebt einen Unge⸗ nannten, deſſen Bild auf ihrem Herzen ruht. O, ich wuͤrde verzweifeln, wenn ich nicht dieſer hoffnungsloſen Leidenſchaft ſpotten muͤßte. Arme Laͤta! du wirſt nie gluͤcklich ſeyn! Wirf dich in die Arme, die dir Attalus bald entgegen breiten wird! dort, bei jenem, harrt deiner nichts, als die beſchaͤmendſte Fehlſchlagung. O, daß ich reden duͤrfte, wenn du deine Coͤnis aber⸗ und abermal vergebens fragſt: Wer mag er ſeyn, der Goͤttliche?
Getroſt! Laͤta wird mich einſt lieben! Dieſe Roͤmerinnen lieben ja immer, wie Pflicht ge⸗ beut, wenn ſie an der Hand einer ſolchen Tu⸗ gendtyrannin aufgewachſen ſind, wie Proba Annicia ſeyn ſoll. Die Hand des Vaters ſoll mich der ſchoͤnen Tochter zufuͤhren. Durch deine heimliche Einwirkung, Koͤnig, iſt hier bereits alles unſer: die roͤmiſche Praͤfectur iſt mein, wenn du winkſt, und du wirſt es thun, wenn du bedenkſt, daß dein Attalus hier nicht


