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Fragmente. I.
Fuͤr den Mann, der die Welt und die Men⸗ ſchen kennt, wird das aufmerkſame und fortge⸗ ſetzte Studium der Geſchichte zu einer lehrreichen Sammlung von Formeln, welchen er nur be⸗ ſtimmte Zahlen unterlegt, um ſich Aufſchluͤſſe oder Beſtaͤtigung von Aufſchluͤſſen zu verſchaffen.
Bei der Anwendung dieſer Rechnungsweiſe findet er nun, daß viel Neues— und wieder gar nichts Neues unter der Sonne geſchieht. Er ſieht ſich um in einer Welt von Erſcheinun⸗ gen, die, unter andern Geſtalten, ſchon vor⸗ uͤbergeſchwunden ſind, und wieder voruͤber⸗ ſchwinden, um, anders modificirt, auf anders modificirte Menſchen, zu einem großen End, zwecke, den wir nicht wiſſen, ſondern nur ah⸗ nen und verehren koͤnnen, zu wirken.
Je tiefer wir in die Geſchichte eindringen, deſto mehr ſind wirblind — ſagt ein Kenner, der ſich ſelbſt in dieſem


