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Der Aktenſtaub und die Sonnen⸗ ſtralen.
„Nein, es iſt nicht zum Aushalten mit dem ſchwarzen Tuche!“ ſagte der Steuerrath einmal Mittags, wie er nach Hauſe kam.
Franz nickte.
„Aber“ ſo fuhr er ihn auf dieſes Nicken heftig an,„kann ich denn?“
Franz ſchuͤttelte auf der Stelle.
„Der haͤßliche Aktenſtaub macht mir's un⸗ moͤglich!“ ſetzte er hinzu; und der erſchrockene Franz ſagte:„Nun ja freilich, der Aktenſtaub!“
Auf dem Wege zum Schneider, den er ho⸗ len ſollte, wunderte ſich Franz zwar ein wenig,
daß der Steuerrath den Aktenſtaub, mit dem
ſein ſchwarzer Anzug nun ſeit ſechs Monaten alle Tage zu kaͤmpfen hatte, jetzt auf Einmal ſo un⸗ leidlich faͤnde; er that indeß was er thun ſollte, und in drei Tagen erſchien der Aſſeſſor in bunter Kleidung.
Wunderbar genug hatte die Frau Juſtizdi⸗ rektorin mit ihrer Trauer eine aͤhnliche Fatalitaͤt. Der Aktenſtaub war es nicht, der ſie plagte, aber die Sonnenſtralen, die brennenden Son⸗


