Teil eines Werkes 
3. Bd. (1815)
Entstehung
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den unterſcheidenden Ueberhang nicht mitge⸗ nommen hatte.

Ohne alles Beſinnen erzaͤhlte ich meinem Alten, ich waͤre von einem vornehmen Boͤſe⸗ wicht entfuͤhrt worden, haͤtte mich ſeiner Ge⸗ walt zu entziehen gewußt, irrete nun verfolgt umher, und wuͤrde, traͤfe man mich, in ſeine Arme geliefert. Das waͤr' mir ſchoͤn! rief der Alte, der mir jedes Wort treuherzig glaubte. Sei unbeſorgt, Kindchen! Ich bin allein in der Huͤtte: ich verſtecke dich! Laß ſie nur kommen! Unſer Eins iſt nicht auf den Kopf gefallen, und weiß im Nothfall auch ſeinen Dornſtock zu gebrauchen.

Er brachte mir Milch, breitete reinliches Stroh in die Ecke der Huͤtte, mir zum Lager, ermahnete mich, ruhig zu ſchlafen, und ver⸗ ſprach, kaͤme Gefahr, mich zu wecken. Ganz entkraͤftet warf ich mich nieder, empfahl mich dem Schutz des Himmels, und mein Wohl⸗ thaͤter uͤberdeckte mich leicht mit Stroh.

Ich war ſo ermattet, daß ſelbſt die hef⸗ tigſte Angſt mich nicht wach erhalten konnte. Vierzehn Stunden lang lag ich in ununter⸗