„
——B—B—B—B—ꝛ—ꝛꝛxx:————
231
ſieht ihm nicht allein in den Geſichtszügen ähnlich, ſondern
auch der auf denſelben liegende Ausdruck iſt ganz derſelbe;
ſie trägt die ſchwarze Wittwenkleidung.
Plötzlich, als die Mutter ſich wieder zu dem Kinde niedergebeugt hat, erhebt ſie ſich leiſe, tritt zu dem Manne, legt ſanft den Arm um ſeinen Hals und fragt flüſternd, indem ſie ihm voll in die Augen ſieht und leicht lächelt:
„Nun, Victor, biſt Du glücklich?“
Und mit demſelben Blicke antwortete er ihr ebenſo leiſe:
„Ueberaus glücklich— durch Eva, den kleinen Engel da und— Dich, meine theure, gute Julie!“
„Nun, was habt Ihr da?“ fragt freundlich die junge Frau, die das Flüſtern dennoch vernommen hat und zu ihnen aufblickt. 8
„Du willſt doch nicht gar eiferſüchtig auf mich werden, Eva?“ meint ſcherzend die Dame in Schwarz. Statt der Antwort nimmt Eva die kleine Anna auf den Arm und trägt ſie zu ihnen, und während das Kind fröhlich beide Arme um den Hals des Vaters ſchlingt, reicht ſie ihrer Schwägerin die Hand mit einem Blicke, der mehr ſagt wie unzählige Worte.——
Graf Horneck war nicht einmal drei Monate lang auf der Feſtung geblieben, wo man ihn mit Rückſicht und


