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eher deſto lieber abzureiſen; auf der anderen gab er nur höchſt ungern ſeine perſönlichen Neigungen auf, fürchtete faſt, die Heimath wiederzuſehen und in ihr zu leben, und bekümmerte ſich um die Geſtaltung ſeiner pekuniären Ver⸗ hältniſſe daſelbſt, wenn die Kolonie ihm bei ſeiner Ab⸗ weſenheit und dem Mangel jedes weiteren direkten Ein⸗ fluſſes auf dieſelbe nicht anſehnliche Revenuen bringen ſollte. Nach Allem, was er darauf verwandt hatte, blieb ihm von ſeinem ganzen Vermögen nur noch ein Kapital von etwa dreißigtauſend Thalern zur Dispoſition, und die Zinſen mochten in Europa kaum hinreichen, ihm und ſeiner Frau eine ganz unabhängige Lebensſtellung zu ſichern.
Nach einem ſchweren Abſchiede von dem neuerworbe⸗ nen Daheim, das ihnen nur ein ſo kurzes Glück gewährt hatte, von den bitter klagenden Freunden traten Victor und Eva die weite Reiſe an; Beide waren innerlich ver⸗ ſtimmt, ſuchten dies aber einander zu verheimlichen.
Die lange Seereiſe ließ Victor genügende Muße, darüber nachzudenken, was er in Europa beginnen ſollte. Eva ſehnte ſich zunächſt nach den Gräbern ihrer Eltern; dann war es nothwendig, ihre Behandlung geſchickten Aerzten anzuvertrauen, und die Kaiſerſtadt ſchien dazu am


