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„Haſt Du auch ſchon daran gedacht, Wilm, wie Du Deine Mutter nun ernähren willſt?“ fragte der Graf
ſccherzend den Jüngling, indem er ihn tdurch einen leichten
Scchlag auf die Schulter aus ſeinen Träumereien weckte;
—„ der Bägergehalt wird dazu nicht recht zureichen wollen.“
Wilm ſchwieg verlegen; er zweifelte nicht, der Graf werde auch dafür geſorgt haben.
„Ich will Dich nicht länger in Sorge darüber laſſen,“ ſagte Egmont, ihn vertraulich bei Seite ziehend;„die Brei⸗
tenſeeer Förſterſtelle iſt erledigt, und ich habe ſie Dir zu⸗ gedacht; Du kannſt das Haus beziehen, wann Du willſt, für die nöthige Einrichtung wird meine Frau ſorgen, denn ſie hat ſich dies vorbehalten.“
Wilm's Freude war unbegrenzt, und ſein Dankgeſühl fand keine entſprechenden Worte; die alte Frau lachte durch Thränen, der alte Theißen und Frau Martha gratulirten, Graf Egmont und Marie aber beſtiegen befriedigt, zwei Menſchen ſo überaus glücklich gemacht zu haben, bald wieder ihren Wagen und fuhren, von Segenswünſchen be⸗ gleitet, nach Breitenſee zurück.
Doctor Mittermann hatte nach vorheriger Verabre⸗
dung mit Egmont und ſeiner Frau die Zeit ihrer Ab⸗ weſenheit zur Ausführung der beſchloſſenen Fahrt nach


