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er war vollſtändig zufrieden mit ihr. Als ſeine Einkäufe beendet waren, was die Zeit von beinahe noch einem Monat in Anſpruch nahm, kehrte er nach Breitenſee zurück; in drei Tagen ſollten Mittermann und die Braut folgen. Gräfin Eleonore hatte indeſſen keinen innigeren Wunſch gehabt, als das Schickſal möge auf irgend eine Weiſe zwiſchen Egmont's Abſicht treten und ihre Aus⸗ führung hindern; als ſie ihn aber eben ſo feſt, wie er gegangen war, zurückkehren ſah und er nun ſogleich alle Vorbereitungen zu der Hochzeit mit dem freudeſtrahlendſten Geſichte traf, fügte ſie ſich geduldig in das Unabänderliche und bemühte ſich, ſeine Freude nicht durch ein finſteres Geſicht zu trüben. 5 Jetzt konnte es nicht länger verborgen bleiben, daß
der junge Graf in den nächſten Tagen zu heirathen beab⸗ ſichtige, obgleich die Vermählung in aller Stille und ohne jede Zuziehung von Gäſten ſtattfinden ſollte. Wie ein Lauffeuer drang dieſe Nachricht aus dem Schloß in das Dorf und auf die umliegenden Güter; Alle ſtaunten und vergeblich rieth man hin und her, wer die Braut ſein möge. Zuerſt traf die allgemeine Vermuthung Ida von Gilgenbruck, aber bald erfuhr man, auf Roſenthal ſei Alles eben ſo beſtürzt wie an anderen Orten, ja die Nach⸗
eicht hatte dort ſogar noch mehr Folgen gehabt, denn das
Fräulein lag in Krämpfen und man hatte ihretwegen den
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