NNieeijung vollkommen geheilt,“ fuhr Ida fort,—„und ich kkheilte ihre Anſicht, da das Mädchen es vorgezogen hat, das Weite zu ſuchen und Du nicht einmal eine Kenntnisßs von ihrem Aufenthaltsorte haben kannſt.“ 3„Wenn ich dieſe aber doch hätte und Marie nur auf meine Veranlaſſung dieſen Ort verlaſſen hätte?“ ſagte Eg⸗. mont lächelnd, denn er wartete ſeit einigen Tagen ſchon. auf eine Gelegenheit ſich offen zu erklären.
„Du erſchreckſt mich, Couſin,“ ſagte Ida erbleichend, —„Du wirſt doch nicht ernſtlich im Sinne haben, eine. Bekanntſchaft fortzuſetzen, die Dir ſo wenig zur Ehre gereicht.“ K
„Ich glaube, beſte Ida, Du täuſcheſt Dich über die Natur dieſes Verhältniſſes,“ entgegnete Egmont kalt;— „da aber Deine Theilnahme Vertrauen verdient, ſo will ich Dir geſtehen, daß es ein ſehr ernſtes und bedeutungs⸗ volles für mich iſt.“
„Pfui, Egmont, wie kannſt Du ſo ſcheinlich nur, um einer übeln Laune meinte Ida, die jetzt überzeugt war, er wo verletzen.
„Dieſes Mal erlaube mir, Dich mer den, beſte Couſine,“ fuhr Egmont lächele verſichere Dich, daß ich die guten Leute meiner Verheirathung überraſchen werde
prechen, wahr⸗ zu geben?“ ie ſelbſt nur 8 4
twürdig zu fin⸗ 4


