Teil eines Werkes 
1. Bd. (1858)
Entstehung
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ſagte Graf Egmont,und ich hoffe ſicher, Ihr ſollt Marie bald wieder herrlich aufblühen ſehen und Euch über⸗ zeugen, daß ſie Glück und Zufriedenheit wieder gefunden hat, wenn Ihr mir nur vertrauen wollt, Theißen. Ihr wißt ohne Zweifel, daß ich ſie liebe? 3

Der alte Förſter befand ſich in einer ſchlimmen Lage; er vermuthete, der Graf könne ihm einen Vorſchlag in Be⸗ zug auf ſeine Tochter machen, der ſeinem Ehrgefühl zu nahe träte, und welche ehrerbietige Scheu er auch vor ſei⸗ nem jungen Herrn hatte, ſo war er doch entſchieden nicht geſonnen, ſich allzu nachgiebig zu zeigen.

ßen, ſagte Egmont ſchnell, als er den Kampf bemerkte, der in dem Förſter vorgehen mußte;ich ſagte Euch, ich liebe Marie, und ich kann darunter natürlich nur ver⸗ ſtehen, daß ich ſie meiner auch in allen Beziehungen für würdig halte und beabſichtige, ſie als Gattin heim zu führen. Der Alte ſtarrte ihn ungläubig an, dann ſchüttelte er zweifelnd den K Ich kann auben, daß Sie im Ernſt ſprechen, Herr Graf, ſto eerlegen. Ohne Zweifel, beſter Theißen, erwiederte Graf

Ich glaube, Ihr verſteht mich falſch, Vater Thei⸗

Egmont lebhaft;haltet Ihr mich für ſo nichtswürdig,