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haben, hätte er ſchon am erſten Tage gegen die ſtrengmili⸗ täriſchen Regeln verſtoßen. Er erinnerte ſich und die Seinigen auch zur rechten Zeit daran und rü ſtete ſich, ohne Zweifel ſehr ſchweren Herzens, zum Aufbruche. Reichlicher floſſen nun wieder die Thränen der kleinen Julie, alle Tröſtungen ſchienen von ihr vergeſſen worden zu ſein, und nur mit Mühe konnte ſich Victor aus ihren feſten Um⸗ armungen, als ob ſie ihn mit Gewalt zurückhalten wollte, losmachen. Auch Gräfin Mathilde hielt ihren Sohn noch eine Weile umſchloſſen, die innigſten Segenswünſche mit von Schluchzen halberſtickter Stimme über ihn ausſprechend, dann beeilte er ſelbſt ſich, da er befürchten mußte, zu weich zu werden und ſeine Faſſung nicht behaupten zu können, wie er es für nothwendig hielt, Mutter und Schweſter zu verlaſſen.
Während die Gräfin bemüht war, den leidenſchaft⸗ lichen Schmerzensausbruch ihrer Tochter zu beruhigen, ging der Cadet raſch durch das Haus, wobei er den trüben Blick feſt auf dieſem oder jenem ihm lieben Gegenſtand haften ließ, aber ſein Schritt wurde dadurch nicht aufgehalten. Niemand begegnete ihm, denn die meiſten Diener hatten ſchon das Haus verlaſſen und die noch zurückgebliebenen, ſowie die fremden waren zur Zeit gerade anderweitig be⸗
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