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Die Emigranten : historische Novelle / von St. Graf Grabowski
Entstehung
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vermöge er nicht, ſich wieder von ihr loszureißen. In der That durchdrang ihn ein Gefühl, als ſolle er für immer von der Geliebten ſcheiden, und ſeine deutliche Erregung ſteigerte auch die Unruhe Madeleinens.

Mein Gott, Eugen, 4 fragte ſie zitternd,droht denn eine ſolche Gefahr, daß wir an die Flucht auf das Meer denken müſſen?

Ich weiß es nicht und hoffe es nicht. Die Träger der edelſten Namen Frankreichs kämpfen um ihr Vaterland, für ihre Ehre, und ihren König, Du kannſt überzeugt ſein, daß ſie für ſolche Güter Alles thun werden, was menſchliche Kräfte vermögen. Adieu, theure Madeleine; vergiß nicht meinen Rath wie Gott es auch fügen mag, unſere Liebe wird in allen Stürmen des Lebens unerſchüt⸗ terlich feſt ſtehen.

Der Vicomte riß ſich aus den Armen des ſchluchzenden Mädchens und eilte ſeinem Regimente zu, das er ſchon unter Waffen fand. In eiligem Schritte verließ man Qui⸗ beron und rückte gegen die wirklich bedrohte Landenge vor; das Gerücht, das Fort Penthièvre ſei überrumpelt, be⸗ ſtätigte ſich.

Ehe die von Quiberon ausgerückten Truppen die Landenge noch erreichten, war der Kampf dort ſchon ent⸗ brannt; ein furchtbarer Lärm durchtobte die vor Kurzem noch todtenſtille Nacht. Der General Hoche wollte um